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Worauf es ankommt

Für das erfolgreiche Geld investieren an der Börse benötigen wir vollen Zugang zu unserem sog. System 2, d.h. dem logischen Denken.
Dadurch können wir uns informieren und uns ein Portfolio zusammenstellen, von dem wir langfristig davon ausgehen können, dass es analog des menschlichen Fortschritts im Wert steigt.

Unser Entscheidungsmechanismus besteht jedoch nicht nur aus bewusst steuerbaren Prozessen, sondern vielmehr aus unbewusst ablaufenden (System 1) Prozessen.

Während wir auf logisch, rationaler Ebene in Verlustphasen davon ausgehen können, dass diese bei ausreichender Diversifikation in einer darauffolgenden Erholungsphase stetig aufgeholt werden, gehen wir emotional betrachtet bereits häufig Bankrott. Da unser System 1 eine tief verankerte Schutzfunktion beinhaltet, die auf Schmerzvermeidung codiert ist, führt dies häufig zu einem starken Handlungsimpuls. Dieser führt in Abschwung-Phasen oder Börsencrashs dazu, das noch verwertbare Kapital in einen sicheren Hafen zu retten, um weitere drohende Verluste zu vermeiden. System 1 setzt sich durch.

 

Meine Bergmetapher für entspanntes Investieren

Um Verkaufsentscheidungen nahe am Tiefpunkt zu verhindern, lege ich euch meinen Vergleich mit einer Bergwanderung nahe.

Stellt euch vor ihr habt eine lange Etappe auf einen Berg vor. Um von eurem Startpunkt auf diesen Berg zu kommen liegen drei kleinere Berge auf der Route.

De facto wisst ihr, dass es am besten wäre, ihr würdet nur Höhenmeter aufwärts absolvieren. Doch so ist die Natur meist nicht angelegt und nach jedem Aufstieg folgt erstmal eine Passage nach unten.

Die „Natur der Börse“ unterscheidet sich hier kaum. Außer, dass ihr im Voraus nicht genau planen könnt wann es Rauf und wann es wieder runter geht.

 

Übrigens: Die Darstellung von Börseninvestments als entspannte Bergwanderung in der Natur mag für viele einen Perspektivwechsel darstellen. Mehr über Perspektivwechsel erfahrt ihr im nächsten Artikel.

 

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