„Feel free to share, obliged to quote, and appreciated for both!“

Unser Gehirn nutzt beim Entscheiden in der Regel zwei verfügbare Systeme. Beide Systeme sind nicht als eigenständige Einheiten zu verstehen, dennoch macht es durchaus Sinn sich diese so vorzustellen.
Wieso dies relevant ist? Mit einem besseren Verständnis eures Gehirns könnt ihr auch bessere Entscheidungen treffen.

System 1: Das emotionale System
Wenn ihr zu denjenigen gehört, die schnelle und intuitive Entscheidungen treffen, nutzt ihr vor allem System 1.

Je mehr Infos und Daten zur Verfügung stehen, desto mehr schnelle bekommen eure Bewertungen. Dieses System des Gehirns ist mühelos in der Lage sich non-stop mit der emotionalen Bewertung zu beschäftigen. Es ist von seinem evolutionären Grundauftrag von der Sorte der schnellen Entscheider, denn evolutionär gesehen war der schnell entscheidende auch der schnell handelnde. Und in der Wildnis gab es keine Konfliktmanagement-Seminare.

System 2: Das denkende System
Wenn ihr zu denjenigen gehört, die nachdenkend und so rational wie möglich Entscheidungen treffen, nutzt ihr vor allem System 2.

Je mehr Infos und Daten zur Verfügung stehen, desto mehr lässt sich analysieren und vergleichen. Dies bindet jedoch bei einer deutlichen Zunahme von Alternativen viel kognitive Energie und Zeit und führt häufig zum sog. „Choice Overload“.

Was ist ein „Choice Overload“?Es handelt sich hierbei um eine Unfähigkeit aus (zu) vielen Alternativen auszuwählen. Trotzdem sind die meisten von uns in der Lage eine beachtliche Anzahl an Daten und Fakten für eine Entscheidung zu berücksichtigen. Und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet sich eine nie dagewesene Denkleistung.

Was bringt’s?

Ob privat oder im Business-Kontext – die besten Entscheidungen basieren häufig auf Einklang zwischen beiden Systemen.
Steht ihr vor einer wichtigen Entscheidung, bei der euer Kopf (ob mit oder ohne Technik im Hintergrund) und euer Bauch  verschiedener Meinung sind, lohnt es sich noch einmal sehr konkret nachzuforschen was die Gründe dafür sind.

Mehr hierzu findet ihr in diesem Artikel; hier geht es um die Kernfähigkeit, die gute Entscheider von schlechten unterscheidet…

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