Stress-Resilienz-Assessments im Unternehmen
Stressbelastung, Resilienz & Leistungsfähigkeit messbar machen und gemeinsam verbessern.
Wir bieten professionelle Stress-Resilienz-Assessments für Führungskräfte, Teams und Organisationen in der DACH-Region.
Dank eingespieltem Vorgehen erhaltet ihr in unter 60 Minuten pro Person eine präzise Bestandsaufnahme für Teams & Organisationen.
Inklusive Ressourcen und Stressorenanalyse, Top 5 Resilienzfaktoren und optionaler HRV-Messung.
Die beste Grundlage für mehr mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit eurer Mitarbeitenden, Teams und der gesamten Organisation.
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Der Ablauf eines Stress-Resilienz-Assessments in Organisationen
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Individuelle Stressresilienz bei Mitarbeitenden
Stressdaten messen, Stressoren sichtbar machen, Resilienz stärken.
Qualitative Bestandsaufnahme
1a. Arbeitsbezogene Ressourcen & Stressoren
Worum geht's?: Eigene Ressourcen & Stressoren im Arbeitskontext identifizieren und einordnen.
Wie lange dauert's?: ca. 10-15 Minuten
Was bringt's?: Übersicht über aktuelle Ressourcen & Stressoren und deren Einfluss.
Wie wird's gemacht?: Vor Ort gemeinsam oder vorab im Online-Termin.
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Ressourcen & Stressoren bei der Arbeit
Die Ressourcen & Stressorenanalyse im Arbeitskontext ist ein Verfahren zur systematischen Erfassung und Bewertung von Faktoren, die Energie freisetzen. Entweder in Form einer Stressreaktion (Stressor) oder als positive Energie in Form eines ressourcenreichen Zustands.
Ziel ist es, sowohl äußere als auch innere Ressourcen & Stressoren im Arbeitskontext zu identifizieren. Typische Faktoren im Arbeitskontext sind z.B. Lärm, Arbeitsdruck oder zwischenmenschliche Konflikte im Team oder mit der Führungskraft. Ebenfalls eine Rolle spielen hier persönliche Einschätzungen von Faktoren wie dem eigenen Gehalt und der Zukunftsperspektive. Die Einschätzung erfolgt über eine fünfstufige Skala zwischen starker Ressource, neutral hin zum starken Stressor.
Auf der Bestandsaufnahme der arbeitsbezogenen Ressourcen und Stressoren können gezielt Maßnahmen erarbeitet werden, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit im Arbeitskontext zu erhöhen.
Maßnahmen können hier von drei Seiten aus erfolgen:
- Individuelle Maßnahmen der Person selber
- Maßnahmen der Führungskraft zur Verbesserung der individuellen Situation des Mitarbeitenden
- Maßnahmen auf Organisationsebene zur Verbesserung der strukturellen Bedingungen
1b. Ressourcen & Stressoren außerhalb der Arbeit
Worum geht's?: Eigene Ressourcen & Stressoren im Privatleben identifizieren und einordnen.
Wie lange dauert's?: ca. 10-15 Minuten
Was bringt's?: Übersicht über aktuelle Ressourcen & Stressoren und deren Einfluss.
Wie wird's gemacht?: Vor Ort gemeinsam oder vorab im Online-Termin.
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Ressourcen & Stressoren im Privatleben
Die Ressourcen & Stressorenanalyse im Privatleben ist ein Verfahren zur systematischen Erfassung und Bewertung von Faktoren, die Energie freisetzen. Entweder in Form einer Stressreaktion (Stressor) oder als positive Energie in Form eines ressourcenreichen Zustands.
Ziel ist es, sowohl äußere als auch innere Ressourcen & Stressoren im privaten Kontext zu identifizieren. Typische Faktoren im Privatleben sind die Interaktionsqualität mit Familie und Freunden. Neben der zwischenmenschlichen Beziehungsqualität spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle, u.a.:
- Das gesundheitliche Wohlbefinden
- Das finanzielle Wohlbefinden
- Die Einschätzung der eigenen Wohnsituation
- Die Ernährung
- ...
Die Einschätzung erfolgt wie schon bei den Ressourcen & Stressoren im Arbeitskontext über eine fünfstufige Skala zwischen starker Ressource, neutral hin zum starken Stressor.
Auf Basis der Bestandsaufnahme der privaten Ressourcen und Stressoren können gezielt Maßnahmen auf Einzelebene erarbeitet werden, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhöhen.
Diese Maßnahmen kommen primär von der Person selbst und aus seinem/ihrem privaten Umfeld. In machen Situationen kann hier auch das Team und die Führungskraft positiv Einfluss nehmen.
HRV-Messungen mit Ohrclip
Stressbelastungen messbar machen mit HRV-Daten
Worum geht's: Die Qualität der körpereigenen Regulationsfähigkeit von Stress- und Ruhephasen zu messen.
Wie lang dauert's?: Die Tests dauern je 1min, 5min und 9min, d.h. insgesamt 15min.
Was bringt's?: Die Tests liefern eine hilfreiche Bestandsaufnahme oder ein Trendanalyse zur eigenen Stresskompetenz.
Wie wird's gemacht?: Begleitete Messung vor Ort.
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Stressmessungen durchführen
Die HRV-Messung beginnt meist damit, dass das Ohrläppchen gereinigt und evtl. Ohrschmuck abgelegt wird, um eine stabile Messung zu gewährleisten. Danach wird der Ohrclip mit einem integrierten Sensor sanft am Ohrläppchen befestigt. Der Sensor misst mittels Infrarot- oder Lichtsensorik sowie einer Pulserkennung die Herzfrequenz sowie die Herzratenvariabilität (HRV). Während der Messung, die meist ein bis fünf Minuten dauert, sitzt die Testperson entspannt und atmet ruhig weiter. Im Standardverfahren werden zwei Tests durchgeführt:
1. RSA-Test: Der RSA-Test ist ein einminütiger Atemrhythmus-Test, bei dem bewusst langsam ein- und ausgeatmet wird, um die Anpassungsfähigkeit des vegetativen Nervensystems zu prüfen. Die gewonnenen Daten werden an eine Software übertragen, die die HRV-Werte wie RMSSD analysiert und die Stressdaten gemäß Geschlecht und Alter einordnet. Nach Abschluss der Test erscheint eine grafische Auswertung als Basis für die individuelle Besprechung der Ergebnisse. Darauf aufbauend lassen sich Empfehlungen für den körperlichen Umgang mit Stress ableiten und gezielte Maßnahmen ableiten. Die meisten Maßnahmen sind einfach und mit wenig Zeitaufwand durchführbar. Jede Person, die den Test durchläuft erhält ein Tool, um die (Mikro)Übungen jederzeit flexibel durchführen zu können. Wir empfehlen mehrere HRV-Messungen im Abstand von ein paar Wochen durchzuführen, um die eigene Stressregulationsfähigkeit noch besser zu verstehen und zu beeinflussen.
Auswertungen & Action Steps
Stress-Resilienz Auswertungen richtig interpretieren
Worum geht's?: Die Ergebnisse der Analysen richtig einordnen und Maßnahmen ableiten
Wie lang dauert's?: 15-60min je nach Umfang
Was bringt's?: Wertvolle Einblicke in den aktuellen Status des eigenen Umgangs mit Stress und der eigenen Resilienz
Wie wird's gemacht: 1:1 Gespräch im Anschluss ans vor Ort Assessment
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Stressdaten richtig einordnen
Bei den qualitativen Elementen wie den Ressourcen- und Stressorenanalysen sowie den Stress-Symptom-Indikatoren kommt es auf die kombinierte Betrachtung an. Entscheidende Fragen sind, ob sich Stressoren bereits über Stress-Indikatoren und HRV-Daten zeigen oder nicht.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, ob ausreichend Ressourcen vorhanden sind, um mit den Stressoren gut klar zu kommen.
Die gesammelten HRV-Daten betrachten wir ebenfalls visuell.
Die visuelle Betrachtung gibt Auskunft über den aktuellen Funktionszustand und die Belastung des vegetativen Nervensystems. Über die Herzratenvariabilität zeigt sich, wie effektiv das Nervensystem auf Stress reagiert und diesen reguliert. Die HRV-Werte zur körpereigenen Regenerationsfähigkeit sind kein fester Parameter, sondern ändern sich ständig. Es ist daher bei Folgemessungen ratsam unter ähnlichen Bedingungen und zu einem ähnlichen Zeitpunkt zu messen.
Zusätzlich geben die Ergebnisse Hinweise, ob Risikofaktoren oder Warnsignale vorliegen und wie die Stressregulation im Vergleich zur PeerGroup in der gleichen Altersklasse liegt.
Im Resilienz-Coaching für Führungskräfte werden individuelle Strategien erarbeitet. Für Teams bieten wir Teamentwicklung mit Stressmessung an, um Zusammenarbeit und Stressresilienz gemeinsam zu stärken. Unsere Coaching-Formate in den Bergen sind ideal für Menschen, die einmal komplett abschalten wollen und ihrem Nervensystem einen Reset ermöglichen wollen. Stressresilienz-Trainings für Unternehmen sind eine beliebte Follow-Up Maßnahme für Menschen, deren HRV-Werte in Kombination mit arbeitsbezogener, hoher Stressbelastung auf ein hohes Burn-Out Risiko hindeuten.
Effektives Stressmanagement & Resilienzaufbau
Worum geht's?: Einen personalisierten Umsetzungsplan aufbauen
Wie lang dauert's?: Regelmäßiges Training dauerhaft in den Alltag integrieren
Was bringt's?: Erhöht die Ausgeglichenheit, senkt Stresshormone und erhöht Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit
Wie wird's gemacht: In Einzelarbeit und/oder im Sparring mit Coach
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Maßnahmen erfolgreich umsetzen
Auswertungen sind Silber, konkrete Erfolge sind Gold.
Oder anders: Auch die besten Analysen und Auswertungen sind nur so viel Wert, wie sich zu messbaren Erfolgen beitragen.
Übertragen auf den Sport: Wer am Ende eines Turniers den Pokal in die Höhe stemmt ist entscheidender als nachzuverfolgen, welches Team das beste Trainingskonzept hatte.
Dass wir trotzdem den Fokus auf einen durchdachten Umsetzungsplan legen, liegt daran, dass es der beste Hebel für messbare Ergebnisse ist.
Der Umsetzungsplan unterteilt dabei in folgende Übungsbereiche:
- Ressourcenstärkung
- Atemtechniken zur Regulation des Nervensystems
- Mikroübungen aus Yoga & Tai-Chi
- Kognitive Impulse
- Achtsamkeit & Fokus
Wer sich selbst im privaten Rahmen noch mehr Stärkung gönnen möchte, für den könnte die Auszeit in den Bergen genau das richtige Format sein.
Organisationale Stressresilienz
Stressdaten anonymisieren, Stressoren sichtbar machen, Strukturen verändern
Auswertung für Teamleiter
Stress-Resilienz als Teamleiter im Team verbessern
Worum geht's?: Teamleiter unterstützen ihre Teams besser zu führen
Wie lang dauert's?: i.d.R. ein 2-3 Tages Workshop
Was bringt's?: Schafft Awareness auf Teamleiterebene und steigert die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Team
Wie wird's gemacht: i.d.R. in Form eines oder mehrerer Workshops für Teamleiter, alternativ im 1:1 Coaching für Teamleiter
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Die Schlüsselrolle des Teamleiters
Keine Person in der Organisation hat so viel Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit des Einzelnen wie der/die direkte Vorgesetzte.
Entsprechend wichtig ist es, dass die Teamleitung versteht
- was der Stress-Resilienz-Index ihres Teams aussagt
- warum eine Erhöhung des Stress-Resilienz-Index einen direkten Einfluss auf Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Team hat
- welchen Einfluss das direkte Führungsverhalten auf die Teammitglieder hat
Auswertung fürs Management
Stress-Resilienz als Management-Team verbessern
Worum geht's?: Top-Führungskräfte ins Boot holen
Wie lang dauert's?: i.d.R. über mehrere Wochen mit Präsentation von Daten & Fakten
Was bringt's?: Schafft Awareness auf (Top)Managementebene und bildet den Hebel für strukturelle Verbesserungen
Wie wird's gemacht: i.d.R. in Form mehrerer kurzer Workshops und Einbindung als Projektsponsoren
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Die Schlüsselrolle des Managements
Das (Top) Management hat den größten Einfluss auf strukturelle Rahmenbedingungen innerhalb einer Organisation.
Entsprechend wichtig ist es, die Managementebene einzubeziehen beim Thema Stress-Resilienz.
Schaut man sich an wie teuer Fehlzeiten und Ausfälle durch mentale Krankheiten wie BurnOut & co. sind, lässt sich schnell der immense ROI von zufriedenen und leistungsfähigen Personen & Teams im Unternehmen aufzeigen. Wir reden hier von einem Return on Invest von stolzen 1 zu 25, d.h. 1€ Invest in die mentale Gesundheit & Leistungsfähigkeit entspricht 25€ Kostenersparnis von mental bedingten Fehlzeiten:
- Die Ausfallkosten eines Burn-Outs für die Organisation inkl. Wiedereingliederung liegen bei ca. 70.000€
- Von 100 Personen im Assessment besteht schätzungsweise bei 20 eine erhöhte Gefahr innerhalb der nächsten 12 Monate in den Burnout reinzulaufen (20% - konservative Schätzung)
- Invest in das präventive Stress-Resilienz-Assessment inkl. Follow-Up Maßnahmen und Führungskräftecoaching für 100 Personen: ca. 20.000€
- Bei 50% der Personen (10 aus 20) arbeitet die Person selbst und die Führungskraft voll mit und der Burnout Pfad wird verlassen
- Einspareffekt bei Burn-Out Vermeidung bei 10 Personen und Reaktivierung der Leistungsfähigkeit: (70.000-20.000€ = 50.000€) x 10Personen = 500.000€
- Return on Investment (500.000€ Kostenvermeidung / 20.000€ Investition) = Return on Health Investment (RoHI) Faktor von 25
Hinzu kommt, dass auch die Personen, die nicht unmittelbar vor einem Burn-Out stehen, präventiv unterstützt werden. Gerade sehr leistungsfähige Mitarbeiter profitieren nachweislich von Kompetenzaufbau im Bereich Stressmanagement und Resilienzerhöhung. Denn die nächste anspruchsvolle Transformation ist meist nur ein Quartal entfernt.
Häufige Fragen zum Stress-Resilienz-Index und HRV-Messungen in Unternehmen
Der Stress-Resilienz-Index (SRI) ist der Hauptbestandteil eines datenbasierten Assessments, das die Stressbelastung und Widerstandsfähigkeit von Mitarbeitenden, Teams und der gesamten Organisation sichtbar macht. Anders als klassische Mitarbeiterbefragungen wird der SRI im individuellen 1:1 Gespräch erhoben. HRV-Messungen gehören zum Standard, wenn vor Ort gemessen wird, und entfallen online. Die Ergebnisse dieses strukturierten Bottom-Up-Prozesses liefern Insights auf drei Ebenen:
- Einzelperson
- Team
- Organisation
Unternehmen erhalten damit einen konkreten Ausgangswert für gezielte Maßnahmen wie 1:1 Coachingprozesse, Resilienztrainings und Führungskräfteentwicklung.
Gängige Mitarbeiterbefragungen erfassen in der Regel nur die Selbsteinschätzung. Der Stress-Resilienz-Index (SRI) kombiniert die Selbsteinschätzung zu Ressourcen, Stressoren und Stresssymptomen bei Durchführung vor Ort mit einer HRV-Messung als körperlichem Biomarker und aggregiert die Ergebnisse auf Team- und Organisationsebene. Dadurch wird das Ergebnis belastbarer und handlungsleitender als eine Befragung allein.
Ebenfalls empfehlenswert ist es, Stress-Resilienz-Assessments parallel zu gängigen Mitarbeiterbefragungen wie Pulse-Abfragen durchzuführen.
Ja, Datenschutz ist ein Kernprinzip der Assessments. Individuelle Ergebnisse bleiben vollständig vertraulich und die persönliche Auswertung geht nur an die Person selbst. An Führungskräfte, HR, BGM und Geschäftsführung werden ausschließlich aggregierte Team- und Organisationswerte weitergegeben. Dadurch sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich. Das Assessment entspricht den Anforderungen der DSGVO.
Was trotz Anonymisierung bleibt, ist der Erkenntnisgewinn, wie die eigene Organisation auf der (zwischen)menschlichen Ebene aktuell aufgestellt ist.
Ja, absolut. SRI und Top 5 Resilienzfaktoren sind der Auftakt, die Bestandsaufnahme. Was mit dabei ist: Direkt nach dem individuellen Assessment (ca. 60 Minuten) steht ein persönliches Auswertungsgespräch an inkl. Umsetzungs-Tipps. Mitarbeitende können sofort in Eigenregie starten: Von Atemübungen zur Nervensystem-Regulation über Achtsamkeitsübungen für mehr Fokus und Entspannungsübungen zur Reduktion des gefühlten Stresspegels. Hier sind keine langen Abstimmungen nötig und keine Kursplanung. Einfach loslegen wann immer es gut reinpasst in den eigenen (Arbeits)alltag.
Bei unseren professionellen Stress-Resilienz-Assessments messen wir die Herzratenvariabilität (HRV) mit einem Ohrclip. In über 99% der Fälle erhalten wir dadurch eine saubere Pulswelle und können einen wissenschaftlich validierten Biomarker für die Regenerationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems erfassen. Gemessen wird primär der parasympathische Anteil am vegetativen Nervensystem. Zusammen mit weiteren Informationen, insb. zu Ressourcen, Stressoren und Stresssymptomen ergibt sich der individuelle Stress-Resilienz-Index (SRI). Die Erfassung dauert unter 60 Minuten pro Mitarbeitendem und liefert sofort auswertbare Ergebnisse für die getestete Person. Führungskräfte, HR-Verantwortliche und BGM Teams erhalten in Abstimmung anonymisierte Auswertungen auf Team- und Organisationsebene.
Die Auswertung der HRV-Stressmessung zeigt konkret: kritische Stressfaktoren und deren Ursachen, die individuelle Stressresilienz und Regenerationsfähigkeit, sowie den persönlichen Stress-Resilienz-Index (SRI). Daraus werden gezielte Empfehlungen zur Stressreduktion und Resilienzstärkung abgeleitet – die Grundlage für ein wirksames Resilienz-Coaching mit messbaren Ergebnissen.
Die Dauer hängt von zwei Faktoren ab: Anzahl der Teilnehmer und Zeitbudget pro Messung. Ein einzelnes Stress-Resilienz-Assessment dauert unter 60 Minuten zzgl. individuellem Auswertungsgespräch. Ein Praxisbeispiel: Bei 80 Mitarbeitern mit 90-Minuten-Slots (Datenerfassung plus individuelle Besprechung) ergeben sich fünf Termine pro Tag und somit 16 vor Ort Tage (ca. 3 Wochen) bei einer durchführenden Person vor Ort. Bei zwei Personen vor Ort kürzt sich die benötigte Zeit auf acht Tage vor Ort und somit 1,5 Wochen. Die Durchführung findet flexibel vor Ort in eurem Unternehmen im DACH-Raum statt.
Ja. Erhebung und Auswertungsgespräch funktionieren per Videocall. Eine Einschränkung gibt es: Die HRV-Messung braucht einen Ohrclip und ist deshalb nur vor Ort möglich. Online beruht der Stress-Resilienz-Index damit allein auf der strukturierten Selbsteinschätzung, der körperliche Baustein fehlt. Für einzelne Personen, verteilte Teams oder internationale Standorte ist das ein pragmatischer Weg. Überall dort, wo es um belastbare Vorher-Nachher-Vergleiche geht, empfehlen wir die Durchführung vor Ort. Wichtig ist in jedem Fall, innerhalb eines Projekts bei einer Variante zu bleiben: Ergebnisse aus Assessments mit und ohne HRV sind nicht direkt und zu 100% vergleichbar.
Bei kritischen Ergebnissen wie einem (starken) Erschöpfungszustand greift ein fester Fürsorgepfad, und der beginnt bei der Person selbst: Jede und jeder Teilnehmende erhält das eigene Ergebnis direkt und bespricht es auf Wunsch in einem vertraulichen Einzelgespräch mit uns, nicht mit dem Arbeitgeber. Zeigt ein Assessment kritische Werte, sprechen wir das Gesprächsangebot aktiv aus, ordnen gemeinsam ein, was der Wert bedeutet, und klären, welche Unterstützung jetzt sinnvoll ist: von bestehenden betrieblichen Angeboten wie ein EAP bis zum klaren Hinweis auf ärztliche oder therapeutische Hilfe. Ein Assessment ist keine Diagnose, und Coaching ersetzt keine Therapie. Genau deshalb gehört zur Fürsorge auch die saubere Weiterverweisung.
Der Arbeitgeber erfährt dabei nichts Personenbezogenes. In der Organisationsauswertung erscheinen kritische Fälle nur als anonyme Anzahl je Zone und erst ab festen Mindestgruppengrößen. Verantwortliche sehen also, dass es kritische Fälle gibt und wo sich Belastung häuft, aber nie, wer betroffen ist. So entsteht Handlungsdruck an der richtigen Stelle: bei den Arbeitsbedingungen, nicht bei der einzelnen Person.
Durch drei Regeln, die im Instrument verankert sind: Die Teilnahme ist freiwillig. Einzelergebnisse gehen ausschließlich an die Person selbst, niemals an den Arbeitgeber. Und Auswertungen erscheinen nur aggregiert und erst ab festen Mindestgruppengrößen, konkret keine Auswertung unter drei Personen und empfindlichere Kennzahlen erst ab vier beziehungsweise fünf Ausgewerteten. Was nicht anonym darstellbar ist, wird gar nicht erst dargestellt.
Dazu kommt der formale Rahmen: Der Betriebsrat wird, wo relevant, vor dem Start einbezogen, die Mitarbeitenden werden vorab transparent informiert, und die Datenverarbeitung ist über einen Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt.
Durch das Feedback der Teilnehmenden plus die Ergebnisse bei einem Folge-Assessment. Das Erst-Assessment liefert die Basislinie: den Ø-SRI, die Verteilung über die fünf Zonen, den Anteil der Personen mit erhöhtem Ausfallrisiko, die Bewertung der fünfzehn Arbeitsbereiche und die Ausprägung der Top 5 Resilienzfaktoren. Drei bis zwölf Monate später, je nach Maßnahmenpaket und Kundengröße, erfolgt das Folge-Assessment mit demselben Instrument. Der Bericht zeigt die Veränderung dann schwarz auf weiß: Wandern Personen aus den kritischen Zonen heraus? Sinkt der Anteil mit erhöhtem Risiko? Haben sich genau die Arbeitsbereiche verbessert, an denen in der Zwischenzeit gearbeitet wurde?
Weil Instrument, Schwellen und Anonymitätsregeln identisch bleiben, sind die Werte direkt vergleichbar. Und weil auch die erwarteten Ausfalltage neu berechnet werden, lässt sich die Wirkung in Tagen und Euro ausdrücken, nicht nur in Stimmungsbildern und dem weiterhin wertvollen individuellen Feedback der teilnehmenden Personen.
In unseren Projekten liegt die Teilnahmequote typischerweise bei 70 bis 80 Prozent. Für ein freiwilliges Format ist das ein hoher Wert, und er hat einen einfachen Grund: Die Teilnahme gibt etwas zurück. Jede und jeder Teilnehmende erhält das eigene, persönliche Ergebnis und kann dieses im 1:1 Format persönlich besprechen.
Drei Dinge tragen die Quote: Freiwilligkeit mit glaubwürdiger, technisch verankerter Anonymität, eine transparente Vorab-Kommunikation, für die wir die Unterlagen liefern, und der spürbare persönliche Nutzen. Die Beteiligung ist außerdem selbst eine Qualitätskennzahl, denn je mehr Menschen teilnehmen, desto belastbarer sind die Gruppenergebnisse. Der Report weist deshalb aus, wie viele Personen in die Team- und Organisationsauswertungen einfließen.
Der Stress-Resilienz-Index verbindet zwei Messebenen zu einer Kennzahl von 0 bis 100. Die Umfeld-Achse folgt dem Job-Demands-Resources-Modell (Demerouti und Bakker, 2001), einem der am breitesten replizierten Rahmenmodelle der Arbeitspsychologie: Beanspruchung entsteht aus dem Verhältnis von Ressourcen und Stressoren. Erfasst wird dieses Verhältnis für fünfzehn konkrete Arbeitsbereiche und ergänzend für das Privatleben, denn Erholung und private Belastungen wirken in die Arbeit hinein.
Die zweite Achse, die innere Verfassung, misst die Beanspruchungsfolgen auf zwei Wegen: über Stress-Symptom-Indikatoren (SSI), eine strukturierte Selbsteinschätzung auf den vier Ebenen Körper, Emotion, Kognition und Verhalten, und über die physiologische Messung der Herzratenvariabilität (HRV). Die HRV ist ein etablierter Marker für die Stressregulation des autonomen Nervensystems: Die Messstandards sind seit der Task Force der Europäischen Kardiologie-Gesellschaft (1996) definiert, und Metaanalysen belegen den Zusammenhang zwischen reduzierter HRV und Stressbelastung (Kim und Kollegen, 2018). Der Index stützt sich damit nicht allein auf Selbstauskunft, sondern kombiniert Erleben und Physiologie.
Die Schwellen und Folgeabschätzungen stützen sich auf die arbeits- und gesundheitspsychologische Fachliteratur, und die Quellen stehen im Report jeweils direkt an der Kennzahl, etwa die DGPPN-Daten zur Dauer mental bedingter Ausfälle und die BAuA-Bewertung je Ausfalltag. Der SRI ist dabei bewusst ein Orientierungsinstrument für Prävention und strategische Ausrichtung für gesund geführte Unternehmen und keine klinische Diagnostik.
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